Großzügig zu sein ist eine schlaue Sache

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Seit unserer Kindheit haben wir Menschen Dinge sagen gehört wie: „ Du bekommst, was du gegeben hast“ oder „Behandele andere so, wie du selbst behandelt werden möchtest.“ – Hört sich doch genau nach der Logik an, die wir hier angesprochen haben, oder?

Wenn man Geld haben will, muss man Geld geben. Es ist jedoch sehr schwer einzusehen, dass Geld zu geben die echte Ursache fürs Geld empfangen ist. Es klingt zwar schön, aber, es tauchen sofort Probleme mit diesem Konzept auf, und eben diese Gründe sind die Ursachen dafür, dass wir dieses Konzept nicht schon die ganze Zeit praktizieren.

Wir brauchen also noch ein paar weitergehende Infos über die Funktionsweise dieses Ansatzes, damit wir dahin kommen, und dieses System im echten Leben tatsächlich ausprobieren.

Nun ist es an der Zeit, etwas über die Video-Kamera zu erfahren!

Unser Geist ist eine perfekte Kamera. Egal was wir sehen, hören oder fühlen, alles wird auf der größten aller Festplatten gespeichert: unserem Geist. Manche dieser Aufnahmen befinden sich an der Oberfläche des Geistes: so können wir uns beispielsweise daran erinnern, was wir heute Morgen zum Frühstück gegessen haben, und wie unser erstes Date ablief. Andere Aufnahmen hingegen befinden sich ganz tief im Geist und tauchen zu seltsamen Zeiten immer wieder mal auf, und gelangen an die Oberfläche.

Beispielsweise kann es passieren, dass man mit dem Einkaufwagen durch den Laden fährt, und plötzlich ertönt ein Song in den Lautsprechern, und man erinnert sich an sein 2. Date von vor 20 oder 30 Jahren.

Alles ist immer da, alles was wir je gesagt, gedacht oder getan haben, und dies deshalb, weil wir uns selbst dabei gesehen haben, wie wir denken, sprechen und handeln. Die Aufnahmefunktion unseres Geistes braucht nicht mehr dazu.

Nehmen wir nun an, ein guter Freund hat seine Arbeit verloren, oder ihm wurde der Lohn gekürzt. Nun hat dieser Mensch große Schwierigkeiten über die Runden zu kommen. Wir haben nun davon gehört, und haben uns entschieden, diesem Menschen Lebensmittel zukommen zu lassen, ohne dass dieser es mitbekommt, und in Verlegenheit gerät.

Wenn wir nun im Laden vor der Kasse stehen, und die Lebensmittel bezahlen, nimmt unser Geist diese Szene mit all seinen Details auf. In dem Augenblick, in dem wir unser Geld dem Kassierer übergeben, wird ein mentaler Same in unserem Geist gepflanzt.

Was geschieht nun mit diesen Samen? Nun, mit diesen Samen ist es wir mit jedem anderen Samen!

Die wahre Ursache des Geldes

Wie wir gesehen haben, sind unsere Projekte nicht aus sich selbst heraus die Ursache des Erfolgs. Sie können zu Erfolg oder Misserfolg führen, es ist jedoch nicht ihre inhärente Natur. Wir können sagen, dass unsere Projekte über ein verborgenes Potenzial verfügen, die bewirkt, dass sie das eine, oder das andere sein könnten.

Unsere Projekte können wir sinnbildlich als einen Tacker ansehen: diesen müssen wir zuerst füllen, um so Erfolg generieren zu können. Das Aufladen des Tackers symbolisiert dabei das positive Aufladen des verborgenen Potenzials, das allem, was existiert, zu eigen ist.

Wenn unser Tacker positiv geladen ist, werden wir mit unseren Projekten Erfolg erzielen. Dabei ist das Projekt selber von sekundärer Bedeutung, von primärer Bedeutung ist die Tatsache, ob wir positive karmische Tendenzen in unserem Geist aufweisen, die zu positiven Resultaten reifen können, die wir dann als Wohlstand, Glück und Erfolg erleben können. Nur wenn der Tacker gefüllt ist, können wir Erfolg ernten.

Wie füllt man nun seinen Tacker? Ganz einfach: man sucht sich ein lebendes Wesen (Menschen, es könnten aber auch Tiere sein), dem man etwas Gutes tut. Karma funktioniert nur, wenn es mindestens ein Wesen gibt, dem man etwas Gutes tun kann. Ohne lebende Wesen funktioniert das Ganze nicht.

Nun gilt es als erstes zu beachten, dass wir das Gute zuerst tun müssen, denn: zu Beginn kommt der Same, und dann die Frucht! Folgen wir dem Same-Frucht Prinzip, von dem wir schon gesprochen hatten, kann zweitens Geld nur dadurch produziert werden, indem wir anderen Wesen Geld zukommen lassen. Man darf die fundamentale Logik nicht vergessen: aus Apfel-Samen können keine Birnen entstehen. Ursache und Wirkung müssen eine innerliche Beziehung zueinander haben. Insofern kann man nur Geld ernten, wenn man vorher Geld gesät hat.

Die Diamantschneider-Philosophie erwartet von uns nichts geringeres, als dass wir zuerst hingehen, und anderen Wesen mit unserem Geld unter die Arme greifen, um dann die positiven monetären Früchte ernten zu können.

Unser Ziel der finanziellen Freiheit können wir also nur realisieren, indem wir andere mit unserem Geld unterstützen. Denken wir nun noch ein Stück weiter, auf der Grundlage von Ursache und Wirkung, dann wäre es sogar am besten, wenn wir die Wesen monetär dabei unterstützen, dass sie ebenfalls ihr Ziel der finanziellen Freiheit realisieren können. Macht Sinn, oder?

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Aus Wassermelonen werden Wassermelonen

Im Gegensatz zu anderen Theorien, die Erfolg zu erklären versuchen, lautet die zentrale These des Diamantschneiders wie folgt: Gutes kann nur erreicht werden, wenn vorher etwas Positives gesät wurde. – Damit sich also ein Projekt ertragreich entwickeln kann, müssen wir zuerst hingehen, und positive karmische Samen säen. Obwohl sich die Idee des Diamantschneiders, wonach Gutes […]

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Unseren Tacker aufladen

Projekte, die wir in Angriff nehmen, können zum einen dazu führen, dass wir mit ihnen scheitern, zum anderen können sie aber auch zu einem riesen Erfolg werden. Investitionen in beispielsweise Wertpapiere und Immobilien sowie in die eigene Selbstständigkeit können dabei als konkrete Beispiele für den Begriff „Projekte“ dienen. Auch kann es sich einfach nur um […]

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Eine kleine Pause und kreative Gedanken

Habe eine längere Fastenperiode hinter mir; hat mich wirklich geschwächt. Konnte deshalb keinen neuen Content erstellen, was das Abfassen von Artikeln sowie das Hochladen von YouTube Videos angeht.

Habe mir aber weitergehende Gedanken hinsichtlich neuer Kategorien gemacht, die ich zukünftig im Diamantschneider mit aufnehmen werde; dies hat vor allem mit der Tatsache zu tun, dass wir unseren mentalen Samen (Karma) ein Vehikel geben müssen, sodass wir sie in diesem Leben auch tatsächlich reichlich empfangen können; unsere moralisch-meditativen Kräfte werden nicht dazu reichen, diese Dinge spontan entstehen zu lassen, wenn wir sie benötigen. (*1)

Insofern  brauchen wir ein Vehikel, mit dem es zu uns gelangen kann. Dies bedeutet, dass wir uns Gedanken darüber machen müssen, wie wir die mentalen Samen, die ja im Unbewussten unablässig wachsen, ernten können.

Die Frage lautet: Wie können wir es anstellen, dass unsere ersten 100.000 Euro zu uns kommen? – Oder, für die etwas mehr motivierten unter euch: Wie können wir unsere erste Million erzeugen? – Wie können wir dies anstellen?

Dazu müssen wir uns vor allem, soweit ich es überblicken kann, mit mindestens 3 wirtschaftlichen Feldern beschäftigen:

  1. Investing: Wie können wir unser Geld anlegen und es exponentiell vermehren? Oder: Wie kann man es anstellen, dass das Geld, wofür man hart gearbeitet hat, nun noch härter für uns arbeitet?
  2. Business: Wie kann man sich selbstständig machen, und ein Geschäft aufbauen? Was kann man tun, um durch eine Arbeit, die man liebt, und die man selbstständig ausführt, das eingesetzte Kapital ebenfalls exponentiell zu vermehren?

Beide Wege – getrennt sowie zusammengenommen -sollten auf dem geistigen Fundament des Diamantschneiders immer und überall zu den gewünschten Resultaten führen.

Eventuell müssen wir uns, bevor wir uns überhaupt mit den Bereichen Investing und Business näher beschäftigen, grundsätzlich darüber ein paar Gedanken machen, wie man überhaupt mit seinem Geld umgehen sollte.  Wie kann man zum einen seine Freigebigkeits-Praxis weiter entwickeln und zum anderen in den Bereichen Investing und Business erfolgreich sein? Ein dritter Punkt, dem wir uns widemen müssen, wäre demnach:

3. Umgang mit Geld: Wenn man nicht klug und weise mit seinem Geld umgeht, dann hat man nie wirklich reichlich Geld beiseite, sodass man jederzeit vom Herzen geben könnte. Zudem fehlt uns das ökonomisches Kapital, um es weitergehend einsetzen zu können. – Insofern ist der Umgang mit Geld keine nebensächliche Angelegenheit, sondern von entscheidender Bedeutung, wenn wir wirklich etwas im ökonomischen Bereich erreichen wollen.

Abschließend ist es wichtig, immer im Hinterkopf zu haben, dass es im Leben in erster Linie nicht darum geht, dem Geld hinterherzulaufen, sondern darum, zu Erwachen. Verliert man das Letztere aus den Augen, macht Wohlstand keinen Sinn! Darüber sollte immer Klarheit herrschen.


*1: Ich negiere diese Möglicheit nicht, denn: im monastischen Leben gibt es Praktiken, die darauf hindeuten, dass es möglich ist, beispielsweise die Praxis, dass Mönche das Essen, dass sie gespendet bekommen haben, anderen Mönchen zuerst anbieten, und dann die übriggebliebenen Reste essen. Dies soll extreme positive karmische Resultate zeitigen, und eines davon ist, dass man überall zu Essen erhält, selbst wenn man alleine auf einem Schiff mitten im Ozean dahintreibt. – Man denke in unserem westlichen Kulturkreis an das Manna, dass die Israeliten während ihrer 40-jährigen Wüstenwanderschaft dargebracht bekamen. [Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Manna (Stand: 14.07.2016)]Oder an Jesus, der mehreren tausend Menschen Nahrung darbrachte. [Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Wunder_Jesu (Stand: 14.7.2016)]


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Das verborgene Potenzial

Wenn wir begreifen wollen, was die wahre Ursache hinter den Dingen ist, was beispielsweise die Ursache für Wohlstand ist, dann müssen wir uns mit einem fundamentalen buddhistischen Prinzip vertraut machen: nämlich mit dem Konzept der Leerheit.

An dieser Stelle kann nun keine tiefgründige philosophische Abhandlung zu diesem Thema folgen, dies würde den Rahmen dieser Serie sprengen, aber, was getan werden kann, ist, eine grundlegende Idee davon zu vermitteln, was es mit diesem Konzept auf sich hat, sodass wir im Rahmen des Diamantschneiders mit ihm arbeiten können.

Grundlegend kann man dieses Konzept folgendermaßen auffassen: kein Phänomen in diesem Universum hat eine unveränderliche innere Natur; und weil dies so ist, sind alle Phänomene logischerweise veränderbar; sie hängen von Bedingungen ab, die sie hervorrufen und aufheben.

Hätten die Phänomene eine ihr eigentümliche unveränderliche Natur, müsste sich diese umso deutlicher zeigen, je genauer man hinschaut, jedoch: dies ist nicht der Fall! Nehmen wir das Beispiel einer Pferdekutsche: was ist das Wesen einer Pferdekutsche? Das Holz? Die Räder? Die Atome aus denen es besteht? Selbst wenn wir jedes Element bis auf die kleinsten Teilchen auseinander nähmen, würden wir dem Wesen einer Kutsche nicht auf die Spur kommen. Paradoxerweise würde es sich uns umso mehr entziehen, desto motivierter wir versuchen würden, dem Wesen einer Pferdekutsche auf die Schliche zu kommen. Letztlich können wir das unveränderliche Wesen dessen, was eine Kutsche ausmacht, nicht finden.

Da nun alles veränderlich ist und zugleich logischerweise von bestimmten Bedingungen abhängt, kann sich alles prinzipiell ändern. Nichts ist dazu verdammt, immer gleich zu bleiben. Auf der anderen Seite, und dies ist nun ebenfalls von fundamentaler Bedeutung, wenn wir das Konzept der Leerheit verstehen wollen, findet alles im Buddha-Geist statt. Der Geist ist Nicht-Raum und Nicht-Zeit indem Raum und Zeit stattfinden. Der Geist ist die absolute Wahrheit: er wurde weder geboren noch ist er dem Tod unterworfen. Die Leerheit der Phänomene drückt also zugleich ihre absolute Wahrheit aus, nämlich insofern, als dass sie Ausdruck des absoluten Buddha-Geists sind.

Die Leerheit drückt also zwei Dinge zugleich aus: einerseits sind alle Phänomene ohne einen unveränderlichen Kern; sie sind abhängig von Bedingungen und Umständen; andererseits findet alles im Geist statt, der alles bedingte durchdringt, und die Fähigkeit hat zu erkennen.

Weil sich nun alles verändern kann, besitzt alles das Potenzial, sich zu ändern, und eben dieses Potenzial nennt der Geshe auch verstecktes bzw. verborgenes Potenzial. Dieses Potenzial ist nun zudem die absolute Wahrheit eines jeden Phänomens, da es: a) im Geist stattfindet, b) vom Geist erkannt wird, und letztlich c) auch Geist ist. – Nur wenn wir das bisher gesagte wirklich verstehen, können wir extrem erfolgreich werden, denn: bei diesem verborgenen Potenzial handelt es sich um eine Energie, die allen Situationen, Dingen und Menschen innewohnt und ihre absolute Wahrheit ausmacht.

Fassen wir das bisher gesagte etwas praktischer auf: der Geshe vergleicht dieses Potenzial mit einem Tacker. Der wichtigste Teil dieses Geräts ist der Ort, wo die Heftklammern hineingetan werden. Ist das Ding geladen, funktioniert es. Ist es jedoch nicht geladen, funktioniert es nicht. Analog dazu verhält es sich mit dem verborgenen Potenzial: ist es in gewünschter Weise vorhanden, ist es so, als ob der Tacker geladen wäre. Ist jedoch kein gewünschtes Potenzial vorhanden, dann ist es so, als ob der Tacker nicht geladen wäre. Im ersten Fall würden sich die Dinge so entwickeln, wie wir es uns wünschen, im letzteren Fall würde sich alles gegen uns entwickeln.

Alles um uns herum – und in uns – funktioniert nach demselben Muster: Menschen, Situationen, Investitionen sowie wirtschaftlicher Erfolg bzw. Misserfolg. Sie hängen alle vom verborgenen Potenzial ab. Füllen wir den Tacker, werden wir Erfolg haben, in allen Bereichen. Füllen wir ihn nicht, oder wissen wir nicht einmal das es ihn gibt, dann wird alles bestenfalls zufällig ablaufen: mal werden wir Erfolg haben, mal Misserfolg. Aber letztlich, da wir kein Wissen über die Leerheit haben, werden wir immer mehr Misserfolg ernten und in eine negative Spirale geraten und uns in ihr verfangen.

Schauen wir uns beispielsweise die Börse an: man kann potenziell mit allen Aktien sehr viel Geld verdienen, oder aber auch noch viel mehr Geld verlieren. Vergleichen wir die Aktien nun mit einem Tacker, müssen wir davon ausgehen, dass auch sie einen Raum aufweisen, der ebenfalls verborgenes Potenzial besitzt. Ist der Tacker geladen, verdienen wir Geld, ist er nicht geladen, werden wir mit den Aktien Geld verlieren. – Dies gilt auch für Immobilien und Unternehmen die wir gründen.

Wenn kein Wissen über das verborgene Potenzial sowie über die Leerheit vorhanden sind, dann ähneln wir den Regierungen und den Experten da draußen: sie kennen diese Weisheit nicht, und deshalb haben sie kein Wissen über die wahren Ursachen der wirtschaftlichen Krise. Sie sind unsicher, und so sind wir es auch. Ohne die Kenntnis der Leerheit, bleien wir in der Unsicherheit und bleiben wir in der Furcht.

Haben wir jedoch Kunde von dieser Weisheit der Leerheit sowie des verborgenen Potenzials, und wissen wir dann noch, wie wir dies alles praktisch anwenden können, dann ist die Unsicherheit weg, dann gibt es kein Scheitern mehr.

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